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Medienmitteilung 17. Juni 2026

Sprung ins zweite Wochenende

Nach dem in jeder Hinsicht geglückten Auftakt am 13. und 14. Juni steigt vom Freitag bis Sonntag das zweite Wochenende des Appenzeller Kantonalturnfests in Herisau.

Herisau. «Das Wetter kam uns natürlich entgegen, sowohl was die Stimmung, die Besucherzahl als auch die Festwirtschaft betrifft», blickt Jessica Kürsteiner auf das erste Wochenende zurück. Sie ist im Führungsausschuss des Kantonalen Turnfests einerseits Verantwortliche für die Finanzen.  Andererseits steht sie auch dem Bereich «Compliance» vor. «Da geht es im Wesentlichen um die Bewilligungen bei den verschiedenen Stellen von Kanton und Gemeinde sowie um den Austausch und die Absprachen mit Blaulichtorganisationen wie Sanität und Kantonspolizei – vor und während dem Fest.» Am Dienstag traf sich das Organisationskomitee des Turnfests zu einer Sitzung; weitere Besprechungen erfolgen am Freitagmorgen. «Es gab zu klären, was es in den verschiedenen Ressorts noch zu erledigen gilt», sagt Jessica Kürsteiner. Sportlich gesehen steht die Zeit vom 19. bis 21. Juni vor allem im Zeichen der Vereinswettkämpfe. Über 6000 Turnende werden erwartet.

Letzte Helfende gesucht

«Grundsätzlich verlief das erste Wochenende sehr positiv», erklärt Michi Meier, der Personalverantwortliche. Essenziell sei natürlich gewesen, dass die Helferinnen und Helfer praktisch ausnahmslos tatsächlich erschienen seien und ihre Arbeit zuverlässig erledigt hätten. «Aufgrund der Erfahrungen werden wir nun da und dort etwas nachjustieren, zum Beispiel in der Festwirtschaft.» Rund 1300 Helferschichten werden am kommenden Wochenende abgedeckt. Manche Aufgaben dauern mehrere Stunden. Zum Teil sind es solche von kürzerer Dauer, etwa um an einem Standort beim Aufräumen zu helfen. «Auch einige ‘Jugis’ sind im Einsatz, zum Beispiel beim ‘Fetzeln’», erzählt Michi Meier. In den letzten Tagen vor dem zweiten Wochenende beschäftige er sich vor allem mit der Detailplanung, mit der Frage, wo «Not am Mann» sei und aufgrund der Einschätzungen der Ressortverantwortlichen allfällige «Springer-Einsätze» nötig werden. «Wir wären froh, wenn sich noch weitere Helferinnen und Helfer melden.» Er selber werde sich von Freitag bis Sonntag mehrheitlich mit dem Handy und dem Funk am Ohr im Personalbüro aufhalten, um zu koordinieren und zu reagieren. (pd)

 

Medienmitteilung 14. Juni 2026

Erstes Wochenende ohne grössere Zwischenfälle

Sonniges Wetter und keine Verzögerungen

Das erste Wochenende des Appenzeller Kantonalturnfests ist vorbei. «Wir sind sehr glücklich und zufrieden», sagte Silvan Buff, der Leiter des Führungsausschusses, kurz nach dem letzten Rangverlesen am Sonntagabend. Man habe keine grösseren Zwischenfälle zu verzeichnen gehabt – weder bei den Wettkämpfen noch neben den Sportanlagen. Es sei im Grossen und Ganzen ein sportlicher und friedlicher Anlass gewesen, ergänzt Buff. Am Sonntag sei mit den Wettkämpfen der Jugend ein besonderer Höhepunkt zu verzeichnen gewesen. Die Zeitpläne waren eng getaktet. Es sei dank der guten Arbeit der Richter, der Spielleiter und Helfenden aber zu keinen markanten Verzögerungen gekommen, blickt Silvan Buff zurück.

«Wir bedanken uns ganz herzlich»

Rund 1500 Turnende aus der Deutschschweiz hielten sich am ersten Wochenende in Herisau auf. Von wunderbaren Erlebnissen und Emotionen sprach Sarah Egli, Mitglied des Führungsausschusses, schon am Samstagnachmittag beim Apéro, zu dem Partner, Gäste aus Sponsoren- und Stiftungskreisen, Verbänden, Vereinen sowie der Politik eingeladen waren. «Neun Trägervereine aus sieben Gemeinden: ein Modell mit Zukunft», sagte sie. Hinter jedem Event dieser Grösse würden viele Menschen stehen, die vor, während oder nach dem Anlass Unterstützung in verschiedener Form zukommen lassen würden. «Wir bedanken uns ganz herzlich.»

 

Grösster Muki-Auftritt aller Zeiten

Die Teilnehmenden der Sponsoreneinladung kamen in der Eishalle des Sportzentrums in den Genuss von drei Spezialaufführungen: mit der Teamaerobic-Gruppe des TV Waldstatt, der Vereinsgeräteturnriege des TV Urnäsch und dem wahrscheinlich grössten Muki-Auftritt aller Zeiten im Appenzellerland: 103 Knirpse und ihre Mütter (sowie einzelne Väter) bereiteten mit ihren Tüchlein und Bewegungen grosse Freude. Ein, zwei Tage könne man jetzt etwas «durchatmen», meint Silvan Buff. Dann heisse es aber für die 13 Mitglieder des Organisationskomitees und die rund 80 Personen des erweiterten OKs, den Blick und die Arbeiten Richtung zweites Wochenende zu richten. Dann wird die Präsenz im Ebnet und im Sportzentrum noch intensiver werden: Rund 6300 Turnerinnen und Turner werden erwartet. (pd)

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